Voll skeptischer Hoffnung ruhen die Augen der Jüngeren auf den Gesten und Regungen der Älteren. Bieten sie Schutz, ist Unterstützung zu erwarten, eine gewisse Fürsprache in Aussicht. Verständnis wäre schön, wenn schon keine Anerkennung. Mit dem Leben werden auch Ideen weitergegeben, von oben nach unten, wie es scheint. Tatsächlich scheint es nur so. Ideen werden gelebt, nicht gegeben. Man kann sie auch nicht nehmen. Nichts ist einfach auf diesem Feld, das gar kein Feld ist, sondern das Wolkenreich aus kondensierter und verfremdeter Erfahrung. Auf wen oder was kann ich zählen? Diese Frage endet nicht an den Toren eines Alters oder verendet dahinter. Die Frage geht eigentlich ins Innere und trifft dort auf eine vorläufige Entscheidung. Von außen kommen Anteilnahme, Zustimmung, Ablehnung, Wetteinsätze, Kritikerkommentare, Prognosen und sogenannte Analysen. Das Spiel ist längst eröffnet, während die Spieler noch nach ihren Trikots tasten und im Spiegel des langen Flurs zur offenen Arena hin prüfen, für welche Mannschaft sie auf den Platz sollen.
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