Geben kann

Die Gegenstände rühren mich. Sie halten still und verharren dort, wohin man sie stellt. Im Kerzenlicht erscheint mir der Würfelbecher aus altem Leder würdig und wissend. Aus seinem offenen Rund könnten Kommentare begeistern. In ihm ruhen die Möglichkeiten. Stift und Messer liegen nebeneinander (Taschenmesser, Victorinox). Daß sie nicht sprechen, beunruhigt mich. Ich lebe in einer seltsamen Welt, in der man glaubt, daß es nur das Bewiesene geben kann. Bis dahin kann ich nicht warten. Zugleich muß die Einbildungskraft gebändigt und Obskurantismus vermieden werden. Doch wie kann ich wissen, was eine Situation ist, wenn ich nicht weiß, was in sie spielt? – Mich plagt diese Frage alltags nicht – ich nehme schlichthin an. Sie interessiert mich jedoch ontologisch und psychologisch. Was ist ein Objekt und was macht es mit mir? (Nicht: Was mache ich mit ihm? Das weiß ich.)


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