Der gute alte Dezember ist da. Vom vollen Mond in die Arena der Zeit geführt, den Wanderzirkus der Begebenheiten. Er beginnt kühl, läßt es bodennah diesig sein, das dient der Show. Jahr klingt aus mit dem zehnten Monat, frag die Römer. Ankunft des Herrn, der wie jedes Menschenkind klein auf die Welt kommt. In Armut geboren und gefährdet. Es gibt keinen Schnee mehr, sagen sie einhellig. Ich glaube kein Wort. Eben höre ich, daß einer kurz nach Mitternacht nur mit Shorts bekleidet über die Schillerpromenade lief. Vollmondschaden. Vollmondpromenadenschaden. Wer weiß, was uns noch blüht.
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