Die Tage sind kipplig, es gibt auch die Achterbahnfahrten des Gemüts. Absturz. Ich war unter Menschen, aber das war keine Freude. Schnelle Einkäufe hier und dort, das Notwendigste zusammengerafft und wieder raus aus diesen Neonhöllen. Vielleicht stellt sich hier zuhause noch heraus, daß es wirklich Lebensmittel sind und nicht bloß Produkte. Ach, dieses wunderschöne und verfluchte Leben. Und alle weinen, wenn es einer verläßt. Auch ich werde traurig sein, wenn meine Reise ansteht, aber vielleicht auch ein bißchen froh. Erleichtert vielleicht, vielleicht sogar gespannt. Von dort, was es angeblich nicht gibt oder angeblich doch gibt, hat noch niemand etwas von sich gegeben. Oder sie, die Gegangenen, senden unaufhörlich, nur wir sind nicht auf Empfang. Ich halte diese Fragen gern offen, während andere, wie ich feststelle, fleißig bemüht sind, sie in die eine oder die andere Richtung gemäß eigener Vorlieben und Abneigungen zu beantworten. Lassen wir uns überraschen, denn wir werden es „erleben“. Zum Glück auch liebe Menschen getroffen beim Einkauf, und woanders sitzen Freunde und feiern Geburtstag. Hoch die Tassen!
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