Prisoners aus dem Jahr 2013. Ein Film über Selbstjustiz. Ein Familienvater (Hugh Jackman) foltert einen Mann, der fast noch ein Junge ist (geistig beeinträchtig; lebt bei seiner Tante; IQ eines Zehnjährigen, heißt es), denn er beschuldigt ihn der Entführung seiner sechsjährigen Tochter und deren Freundin. Gerade eben, Minute 87, sinkt dieser unbeherrschte Familienvater neben der Folterstätte, die er seinem Opfer zusammengezimmert hat (ein Verschlag, zu eng um darin zu sitzen; eine Dusche mit brühend heißem oder eiskaltem Wasser), auf die Knie und betet zu seinem Gott. Er flüstert: „Hilf mir, o Gott! Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich kann nur hoffen, daß du mir meine Sünden vergibst.“ — Nein! rufe ich in den Film.
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