Diese Pandemie-Krise schlägt sich in die Gesichter und verändert die Blicke. Die Augen leuchten anders oder ihr Licht erlischt. Ich meine: Es sollte erweckt werden. Auch die Haltung wird sich ändern, ändert sich bereits. Wir stehen nun anders da und können uns zeigen. Eine Ahnung davon macht sich breit, daß wir einem Angriff trotzen oder es zumindest versuchen. Wir leben nicht, um zu sterben. Wir sterben bloß, weil es blöd (sinnlos) wäre, endlos zu leben. Es ist sinnvoll, zu sterben. Manche sterben vor der Zeit, andere nach ihr. Das ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Wenn es soweit ist, trete ich ein in mein sehr persönliches Gespräch mit dem Tod. Ich frage und rede – und „er“ sagt nichts. Ich beziehe mich auf ihn, er nicht auf mich. Er nimmt mich, wie ich bin. Ich muß nicht gekleidet sein, vorbereitet oder schön frisiert. Der Tod ist genügsam und schaut weg, achtet nicht auf Stil. Daß es ihn gibt, ist nicht bewiesen. Es liegen nur Körper herum, die sich von selbst nicht mehr bewegen können.
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