Wenn Leben schon nicht unser Gott ist, muß es der Tod sein. Von Anbetung keine Rede, aber Furcht immerhin. Die Opfer sind unbestimmt. Zeit und Geld, Bewegung und Geräusch. Sich selbst zu erkennen geben und nicht nur den anderen. Unverborgenheit gegenüber der vierten Wand. Der Betrachter ist ohne Namen, ort- und zeitlos. Wir spielen ein ernstes Spiel, denn am Ende wird alles gegeben: das Leben. Nicht alles? Bis es soweit ist, läuft das Spiel bei wechselnden Einsätzen und unterschiedlichen Geboten. Meist wird nichts riskiert, so läuft man sicher und bleibt unbedeutend. Das wird empfohlen, so lebten sie alle Tage in ihren Verpflegungseinrichtungen. Sich schadlos halten am Diesseits, fehlerlos durchschlüpfen, ein abgenicktes Exemplar Mensch. Standard.
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