Manchmal möchte ich so viel sagen, daß ich fast gar nichts sagen kann. Nun – etwas kommt meistens heraus: paar Worte, Sätze sogar, zusammenhängendes Zeug. Aber man darf nicht zu sehr daran ziehen, es nicht wieder und wieder wenden. So bin ich auf Freundlichkeit angewiesen oder Nachsicht. Dies ist ein Logbuch, es zielt auf Zwischenstände und Reiseeindrücke. Die Fahrt geht unvermindert Richtung Grab. Keine Lust, den Tod zu leugnen. Er ist der Schatten, den das Licht eines Lebens wirft. Ob lang oder kurz, ein Schatten fällt ab. Ob ich der bin, der sich über Worte darstellt und zeigt? Das habe ich mich vorhin gefragt und das frage ich mich oft; vor allem, was ich täte, wenn ich diesen Schutz nicht hätte. Erinnerung an O.
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