Ich kann erst atmen, wenn ich mich freigesprochen habe. Das ergeht mir alle paar Tage so. Zwischendrin atme ich auch, aber merke es nicht. Flaches Atmen, flaches Leben. Flachhin die Zeit verstreut, gibt ja genug. Zeit und Fläche. Zynismen säumen den Weg der Vernunft entlang der Bedürfnisse. Spaziergang entlang der Gärten, in denen Sonnenblumen in die Höhe schießen werden. Zeitungszeug im Kopf, in Themen gehetzt, Schlagzeilen verwunden. Wer hilft der Monarchie, wenn Familienmitglieder bürgerlich werden wollen? Aber ich kenne diese Leute nicht. Sollte ich sie kennen? Was gäbe es zu sagen, außer wenig bis nichts? Ich lebe hier und besorge mein Leben. Es besteht aus mancherlei. Zuweilen erzähle ich ein bißchen, wie es geht. Schön vorsichtig.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.