Ich denke, daß man sich zu sich selbst befreien muß – hänge also einem positiven und (meinetwegen) konstruktiven Verständnis von Freiheit an. Ja, und es gab auch schon Tage, da habe ich mich frei gefühlt! (Das ist mir ein Ausrufezeichen wert.) Die andere Zeit verwalte ich mich mehr oder weniger, überlasse mich Arrangements, überlebe in Konstellationen, bewältige Situationen. „Aber heißt das gelebt!“ ruft J.M.R Lenz aus der Tiefe der Zeit. Manchmal darf man sich auch befreien lassen. Wozu gibt es Freunde – sie sind die Helfer der zweiten und dritten Wiedergeburt. Niemand sagt, daß das leicht ist.
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