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Huuuhuuuhuuu hustet das Telephon im Vibrationsalarm, gefolgt von einem leisen Geklingel, als betrete man einen Esoterikladen durch einen Vorhang aus aufgefädelten hauchfeinen Glasscherben. Mit jedem Geklingel tritt ein Kunde ein, sieht sich um, fragt nach Aromatherapie oder der Heilkraft der Steine. Ich habe den Laden eröffnet, um Gutes zu tun und unter Menschen zu sein. Von Natur aus bin ich einsam. Mein Laden heißt ABARAKADABARA. Ich sitze dort auf dem Samtthron und lächle selten. Es duftet nach Zedernholz und Zitronengras. In der Mittagspause lege ich die Füße hoch. Es brennt ein ewiges Licht im Schrein, in dem die Urne mit der Asche meines Lieblingshundes verwahrt ist. Ich lese keines der Bücher, die ich verkaufe. Werde ich gefragt, ob es hilfreich ist, dieses eine bestimmte Werk zum Thema zu lesen, nicke ich langsam und bedeutungsvoll. Ich bevorzuge Würfelspiele und deute die Kombinationen schicksalhaft.


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