Wäre die Nacht ein Wesen, wäre sie Hülle, Schleier, Schweigen, Wissen als Weisheit, Tiefe und Geheimnis. Sie wäre Möglichkeit und ließe sich – im Dunkeln trifft man schlecht – nicht festtackern auf Tatsächlichkeit. Taten und Sachen, hm. Sachen und Taten ergeben raumzeitliche Verschiebungen, und ruckzuck ist Geschichte gemacht. Nachts wird geschlafen, geträumt, gestreunt. Ruhe dem Irrwitz der Bewegung, Ruhe dem hellen Gedanken. Das Verschobene gerät aus der Unordnung, das Erdrückte entläßt sich der gewichtigen Gewalt. All dies geschieht nächtlich und immer wieder. Freiheit ist nichts, was man hat. Sofort rücken die Drücker nach. Es geht auch nicht um Freiheit, sondern um Erfüllung. Wie erfülle ich mich? Und warum frage ich das?
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