Wir lieben Flipper

Demnächst spreche ich nur mehr mit Künstlern. Es sind die mit dem anderen Blick auf das Sein. In den Technokratien sind sie gehaßt oder werden verachtet. Ihr sogenanntes Wissen taugt wenig, ist nicht praktikabel, besteht keinen Reihenversuch. Sie (die Künstler) in die ökonomischen Verwertungsschleifen zu ziehen ist mühsam genug. Kunstmarkt klingt wie Rummel. – Das Sein, mein Gott. Warum nicht einfach sein und einfach sein? Ich kann das nicht beantworten, ich habe die Spielregeln nicht entworfen. Ich spiele eine Nichtrolle, bin fast schon inexistent. Dabei wollte ich doch angeben und wichtig tun, die Welt verändern und ruhmreich unterwegs sein. Mir einen Namen machen usw. Altersgemäß. Ich verzeihe mir das. Auftrumpfen – warum nicht? Die anderen können ja antworten. Aber derzeit läßt sich nicht gut reden, dieses Virus hält die Leitungen verstopft.


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