Ich möchte hoffen und habe guten Grund anzunehmen, daß die Menschen nicht das sind, was sie sagen. Damit meine ich die Erwachsenen und Eintrainierten. Sie können unmöglich in dem aufgehen, was sie von sich geben. Denn was zu hören ist, sind Phrasen, Parolen, Verwechselbares. Das Unverwechselbare liegt in dem, wie sie es sagen und welches Gesicht sie dazu machen. Wie sie handeln! Durch die Maskeraden des Tages und der Zeit hindurch mögen wir uns erkennen – sofern wir es nicht verlernt haben im Prozeß der Eingewöhnung und des lebenslangen Lernens nach Maßgabe der Leistungs-, also Ausnutzungskultur, in der aus dem Ring kippt, wer nicht mehr kämpfen kann, aber völlig unklar bleibt, wer denn eins auf die Glocke bekommen sollte, damit man sich fern des Lebenskampfes einmal anständig einen guten Tag wünschen kann. Guten Tag! Gute Nacht! Guten Schlaf! Schöne Träume! Frohes Erwachen!
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