Manchmal auf Podiumsdiskussionen, während der Pressekonferenzen, in Symposien … diese Trockenheit, dieser Durst. Wasserflaschen und Gläser. Langweilige Fragen, langweiligere Antworten. Entsetzlicher Durst. Die Mühen der Ebene. Durch Sand latschen. Unbequemes Schuhwerk, unbequeme Sitze. Ein Schluck kühles Bier könnte helfen. Gebetsmühlen, Argumentationsschlaufen, Angelschnüre und was daran hängt. Wie umständlich diese redenden Menschen sind. Nach hinten und vorn, links und rechts, oben und unten abgesichert. Panzereien. Schanzwerk. Begriffsgewedel. Schade um die Zeit, „gewissermaßen“ (räuspern), man hätte können – wäre nicht gewesen. Was denn? Ach nichts. Ja, war schön. Hat mir gut gefallen. Nein, mit mir ist nichts. Ich bin müde, so sehr müde, daß mich nichts mehr interessiert. Und das kommt dem Tod gleich. Dieses Gefuchtel der rechthabenden Mächte macht mich stumm. Führt eure dümmlichen Debatten ohne mich. Ich gebe allen von Anfang an recht. Redet miteinander, nicht gegeneinander. Das könnte mich reanimieren.
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