Mögen meine Befürchtungen verenden wie ein Rohrkrepierer in einer Sandgrube hinter den Kiefern

Die Nacht träumt verlorene Gedanken. Die Straßen liegen lang und leer. Sie entlang eine Rakete senden und ihr nachsehen, bis sie ihr Ziel erreicht und detoniert, Treffer. Auch dieses Viertel ist abgekippt ins Ruhestandsgehalt. C hat dem Leben den letzten Rest gegeben; es ist Ausdruck, nicht Ursache. Insofern wird es kein Leben nach C geben, das dem vor C gleicht. Wir haben eine neue Zeitrechnung begonnen und gemeinsam beschlossen. Dazu gehört eine Erzählung, die wir mitsprechen und weitersagen. Wer wir ist oder sind, weiß ich nicht. Zuweilen bin ich es nicht, insgesamt bin ich es schon. Als Wir-Teil funktioniere ich augenblicklich schlechter, vergesse die mir aufgetragenen Aufgaben und vertue ich mich ständig. Als nacktes und angreifbares Ich sehe ich zu, wo ich bleibe. Schließlich herrscht Krieg, und die Truppe, der ich zugeteilt wurde, hat dazu ein paar Ideen entwickelt, die umgesetzt werden müssen. Ich würde sagen: auf Teufel komm raus. Die Frage ist, ob er das macht.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Mögen meine Befürchtungen verenden wie ein Rohrkrepierer in einer Sandgrube hinter den Kiefern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert