Was sich geben läßt und was nicht

Es ist wie beim Spiel – man muß die Gegner aus ihrem stumpfen Schematismus reißen. Nicht übrigens, um zu gewinnen; das ist sekundär. Sondern um die Sache, um die es geht, ästhetisch und existentiell aufzuwerten. Es hat Stil, auf einen billigen Gegenstoß zu verzichten. Das Rechthaben und noch mehr die Rechthaberei sind entsetzlich stupide. Die Grobeinteilungen des Lebens und der Lebensformen erinnern mich, folgte ich den populären Medien, primitiven Sandkastenspielen. Stratego für gebildete Idioten. Hier dies, dort jenes. Als gäbe es nur Nähe und Ferne, heiß oder kalt, Längsdenker und Querdenker meinetwegen auch noch. Wie abgeschmackt und populistisch, um auch noch dieses Attribut in die Arena zu zerren, in der zu siegen eine Schandtat wäre. Ich möchte dauernd schluchzen, entscheide mich aber für einen Humor, mit dem man Eisenstäbe zerbricht. Angeglotzt von banger Blödheit läuft der Jaguar entlang der Stäbe, legt sich schlafen und träumt von der Savanne, knurrt dabei leise. Das ist sein Schnurren.


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