Geste des Windes

Wind kommt auf, zärtlich wie die Nacht. Eine Ahnung in seinem Wehen, frei nach Hofmannsthal. Auch die Herbstwinde künden. Schnell noch sehen sich die einsamen Menschen nach jemandem um, der sie durch die kalte Zeit wärmen kann. Die Instinkte sind intakt. Hört man dem Wind zu, sagt er noch viel mehr. Daß wir Ruhe geben sollen und unsere Kräfte schonen, denn die wirklichen Schwierigkeiten liegen vor uns. Wir müssen uns nach all den Verletzungen heilen. Das Angstspiel ist aus, das Zittern beendet. Nun beginnt die eigentliche Arbeit. Zum Trost gibt es Herbstlaub und die schönsten Farben des Jahreslaufs.


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