Ich weiß nicht mehr, wann es war. Eines schönen Tages hörte ich: Reduktion von Komplexität. Wunderbar, demnach Einfachheit. Wie Selbstverständlichkeit. Versteht sich von selbst. Keep it simple, rieten sie in Kanada. Mach nicht viel Aufwand, wenn du mit wenig dein Ziel erreichen kannst. Ins Heute übersetzt? Ich weiß nicht, mir scheint, es solle vieles möglichst kompliziert angefangen werden und durchgeführt sein, das auf andere Weise einfacher zu bekommen wäre. Dazu gibt es Beispiele. Wer keinen Ofen hat, wird frieren, wenn Strom und Gas abgestellt sind. Es wird nun Winter. Wer keine Kerzen oder eine Petroleumlampe hat, wird ohne Licht sein. Ohne Taschenrechner rechnen zu können, dürfte kein Nachteil sein. Eine Landkarte lesen zu können. Ein Feuer entfachen zu können. Zivilisationen geraten in Räusche ihrer Entfaltungsgesten und Machbarkeitsdemonstrationen, sie plustern sich auf. Geht das nicht auch digital. Ja, das tut es. Ohne Strom geht das nicht mehr digital. Die Leute denken, sie hätten immer Strom.
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