Fast täglich möchte ich der Mechanik der Zeit etwas entgegensetzen. Nicht, daß die Zeit vergeht, wie man so seltsam zweideutig erklärt, stört mich. Doch daß sie aufgefüllt und ausgefüllt ist mit wenig mehr als Pflichten und Eintönigkeit des Verrichtens, bringt mich gegen sie auf. Von Kindheit an – ich bin diesbezüglich notorisch – das heißt: ich schreie nach Sinn! Deshalb komme ich darauf, daß ich jedem Tun eine besondere Aufmerksamkeit zuerkenne und nicht mehr hierarchisch zu denken mir angewöhnt habe (eigentlich seit langer Zeit). Nimm ein jedes für das Ganze. Die Mechanik der Zeit, ein Totmahlen der Augenblicke, ist töricht. In den Augenblicken ist alles enthalten.
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