Im Märzen der Bauer die Rößlein anspannt!

Ich empfinde meine Zeitgenossen. Schnell möchten sie in ihr ruhiges Lager und ungestört das vollziehen, was wie sich vorgenommen haben. Ja, es gibt Unannehmlichkeiten, eigentlich sogar Streß, aber man kann dem ja auch entgehen, indem man einfach das macht, was gewollt zu sein scheint. Fertig. Zugleich ist damit klar, daß gar nichts fertig ist. Das steckt im Körper und im Kopf. Da ist etwas zurechtgebogen worden durch Druck und ständige Bearbeitung. Endlich zeigt man sich mürbe und gibt nach – nicht auf. Dieser Unterschied ist wichtig, denn die sogenannten Fraktionen scheinen hinsichtlich ihres Status‘ getrennt, sind es aber nicht. Sie teilen das Erlebnis und die Furcht, reagierten nur unterschiedlich. Wer könnte das nicht verstehen. Ich möchte im März tanzen.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Im Märzen der Bauer die Rößlein anspannt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert