Obschon

Unruhige Nacht, vielmals unterbrochener Schlaf. Ich rannte von Traum zu Traum. Ihnen gemeinsam war eine Botschaft, die ich nach dem letzten Erwachen vergaß. Etwas Zuversichtliches lag in diesen Traumbildern, auch wenn sie Schreckliches zeigten. So verbrachte ich den Tag in gewisser Euphorie, und die häßlichen Streitereien, die ich weiter unten kurz schildere, kamen erst auf der abendlichen Heimfahrt hinzu. Selbstverständlich empfange ich die politischen Nachrichten und verfolge sie, sie verfolgen mich. Ich kann keine Nachrichtensperre verhängen, nicht einmal für mich selbst.


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