Ein Tag, an dem ich ein Spiel nach dem anderen verloren habe. Ich war bei der Sache, war nicht abgelenkt. Meine Gegner spielten besser, kreisten mich ein und zogen die Schlinge, wie man so sagt, zu. Es tut gut, das anzuerkennen, auch wenn es mir lieber gewesen wäre, ich hätte die Siege davongetragen. Wohin eigentlich? Wohin werden die Siege getragen? In die Trophäenkammer des Sportheims ins Regal zu den anderen Staubfängern, den Pokalen vergangener Siege. Und an jedem hängt Herzblut und die Erinnerung derer, die ihn errangen. Das Wettbewerbsmäßige des Menschen, der sich messen und vergleichen lassen möchte oder muß. Das Staunen endet nimmer.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.