Es hat etwas Flitterleichtes, im Mai zu leben und sich am Leben zu wissen. Gefahren türmen sich in der Ferne auf und werden dem Publikum erklärt. Begründet wird, warum es angezeigt sein könnte, Nahrungsmittelvorräte anzulegen und sich auf einen Ausfall des Internet oder der Stromversorgung einstellen. Derweil warten wir auf Regen. Die Blätter der Bäume und Büsche wirken klein. Übermorgen soll es regnen mit neunzigprozentiger Wahrscheinlichkeit. Berlin ist durstig von Grund auf.
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