Da aber das Destruktive zu sehr in Anspruch genommen hat und zu Notwehrtexten nötigte, sollte nun oder allmählich eine freiere Sicht auf die Verhältnisse möglich sein. Hm … Dies als Gebet. Gebet heißt Bitte. Bitte heißt Absicht. Absicht heißt Vorhaben. Vorhaben wozu? Ein Vorhaben, Besseres zustande zu bringen als bisher. Die Verhältnisse haben mich am Wickel, aber ich gönne es ihnen nicht, mich derart zu verwirbeln. Sie wirbeln herum und lassen die gute Orientierung verlieren – zwingen in die falsche. Plötzlich soll ich für dies und gegen jenes sein. Ich bin nicht für oder gegen, wenn man mich bewegen möchte, für oder gegen zu sein. Ich suche mir selbst aus, wohin ich mich wende, schutzsuchend vielleicht, ratlos möglicherweise, verzweifelt sogar und nicht selten. Aber ich führe gewiß nicht die Kriege anderer oder hoffe wenigstens, es nicht zu tun. Kann man in sich den Krieg beenden?
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