Literatur ist ein offenes Selbstgespräch über interessante Dinge, ewig-alte Fragen und ein paar neue umkreisend. Was ist ein Mensch? Wie fügt er sich ein in das größere Geschehen? Was treibt ihn an, was ängstigt ihn? Was verändert sich durch die Zeit? Bedeutung und Sinn des eigenen Seins, Bestrebungen und Ziele, Suche nach Harmonie. Aufgaben und Werke. Konflikte. Die Schönheit des Scheiterns, die Lust am Erfolg. Eingekleidet in Geschehnisse und epochentypische Problemstellungen. Personal und Schauplätze. Der Text ist die Öffnung – ein Buch läßt sich aufschlagen und umblättern. Man stößt auf Aussagen, Informationen werden ausgespielt wie Spielkarten. Erkenne die Spielregeln, rekonstruiere die Abfolge der Handlungsschritte. Dazu der Glanz der Schönheit. Besser darf es nicht gesagt werden können, dann ist es gut. Es: das ist die Botschaft – falls das ein Begriff dafür ist, daß man den eigentlichen Schwerpunkt einer Texthandlung nicht unbedingt benennen kann. Denn was ist, weitergefragt, der Schwerpunkt eines Lebens? Wer öffnet die Schatztruhe, wer erkennt und schätzt den wahren Wert des menschlichen Geheimnisses? Das Herz der Dinge. Wir sind Wunderwerke, bei den Einzellern beginnend.
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