Angst des Schützen vorm Elfmeter

Die Augen schmerzen. Als drückte von innen etwas gegen sie. Ich möchte einmal lange schlafen, ohne anschließend tot zu sein. Wie es ist, tot zu sein, erlebe ich später. Meine Sehnsucht geht in ein perfektes Zusammenspiel von innerer und äußerer Ruhe, einer, wie ich zugeben muß, utopischen, jedenfalls unbeschreiblichen Entspanntheit. Längst habe ich begreifen müssen, daß die Angespanntheit dem aktiven Leben eignet und Vorbereitung ist für die Tat, in der sich die angestaute Energie entladen kann. Wir sollen Handelnde sein – derart sind wir konzipiert. (Wem die Konzeption oblag – wissen wir nicht, die Frage soll an dieser Stelle auch nicht stören.) Die Entspanntheit, die ich ersehne, werde ich mir erhandeln müssen. Es gibt viel zu tun. Ich fürchte meine Aufgaben. Ich darf ihnen nicht entgehen.


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