Nun ist die Sonne hinter den Bäumen und dem Flachbau, der „Niere“, verschwunden. Augenblicklich wird es kühler, auch wenn die Hitze hier herumsteht wie ein Möbelwagen, in den die ganze Stadt oder wenigstens dieses Viertel paßt. Ich trinke unvernünftigerweise Bier, Kulmbacher Mönchshof, und lese Espedal über das Gehen. Die Rolling Stones spielen jetzt ohne Charlie Watts in der Waldbühne. Hoffentlich kippt keiner um. Morgen wird es noch heißer, sagen sie. Nun ein leichtes Lüftchen. Denken ist wieder denkbar. Was denke ich denn? Nicht sonderlich viel, und ich versuche das zu genießen. Niemand kommt hier ungehört vorbei, nicht einmal die Hunde.
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