Was denn

Was ist denn, wenn man nichts darstellt. Irgendwo wohnt, abseits des lukrativen Interesses oder inmitten einer Senkgrube, die mit entliehenen Vokabeln no go area genannt wird, journalistischerseits aufgebrezelt zu einer Schreckenserzählung mit sonstwas für Zutaten. Irgendwo muß der Horror ja sein Zuhause haben, irgendwo wuchert auch der Abschaum und schlägt zahlreich Blasen. Was ist denn, wenn man kein Auto besitzt. Was ist denn, wenn man kein Haus besitzt. Was ist denn, wenn man keine Position bekleidet. Nichts ist. Man steht auf, wäscht sich, trinkt einen duftenden Kaffee, setzt sich oder geht vor die Tür. Die Luft ist umsonst, die Wege durch die Stadt sind umsonst, die Blicke auf dies und das sind umsonst. Auch die Gedanken sind frei. Hm. Nur ein bißchen Geld wäre gut, genau so viel Geld, daß man nicht über Geld nachdenken muß. Es macht einen dumm und klein, denkt man zuviel über Geld nach. Vielleicht ist es nicht nur gut, sondern das Beste, wenn man (beinahe absolut) nichts darzustellen hat und idealerweise nicht einmal sich selbst.


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