Die Komfortzone gerät immer dann ins Sprechfeld, wenn andere überführt werden sollen, sie zu selten oder schlimmstenfalls gar nicht zu verlassen. Komfort als Reservat, also kollektiver Schutzraum, zugewiesen oder selbst erstellt. Wie steht es demnach um den eigenen Schutzraum, die intellektuelle Zone größter Sicherheit, in der Widerspruchsfreiheit garantiert ist. Wie fühlt es sich an, wenn einem niemand mehr widersprechen kann, weil man unaufhörlich das Richtige von sich gibt? Manche sprechen von Blasen und Filtern, als lebten wir seit Jahren unter Wasser und blubberten dort irgendwie herum, gefangen in einer Dimension namens Einsamkeit. „Trying to isolate us in a dimensions called loneliness“ (John Trudell, Look At Us).
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