Mit oder ohne Führung

Auf dem Tischchen am Kopfende des Bettes liegt Henry Millers Land der Erinnerung [Originaltitel Remember to Remember, 1947 bei New Directions, New York]. Gibt es denn ein solches – sollte es eines geben? (Für Miller ist es das Frankreich der dreißiger Jahre.) Wohin mit all dem, was geschehen ist? Ab in die Bücher und ab in die Museen? Aber wir wissen doch, wie es dort aussieht!

(Ich habe mir ein Land gemalt, das nicht physischer Natur ist. Es existieren weder Landesgrenzen noch gibt es eine funktionierende Verwaltung. Eine Landessprache erübrigt sich – wer sprechen mag, spricht; wer das Schweigen vorzieht, schweigt. In diesem Land lägen die Erfahrungsschätze der Welt, und es stünde jedermann frei, sich dort zu bedienen. Die Schätze ließen sich nicht verringern, sondern nähmen immer noch zu.

Es handelte sich nicht um das Paradies.)


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