Ein weiterer schöner Satz der Erzählerin von 1883: „Ich sah mich um und sah meine unfertige Seele.“ Mit einem solchen Wissen kommt man weit im eigenen Leben. Das Ziel muß nicht Montana lauten. Ich selbst suche kein Montana meines Herzens, kein Arkadien. A Coney Island of the Mind (Lawrence Ferlinghetti [1958]. Ich möchte näher an mich selbst, bis ich ganz bin. Dafür gibt es keinen Namen, auch keinen Ort. Doch die Orte können helfen und heilen sogar. Berlin ist noch immer gut zu mir. Ich bin noch nicht bereit für die milden Klimate norditalienischer Seen, ein süßes Verschlummern in Harmonie und Leichtigkeit. Ich soll es noch eine Weile schwer haben, ein paar Runden noch mit mir ringen – mit wem denn sonst. Gelassenheit mag eines Tages bei mir anklopfen, und ich werde schauen, ob ich sie einlasse. Sie sollte einen schönen Hut tragen mit einem Hutband daran, das mich kornblumenblau stimmt. Die Erzählerin beschließt ihre Augenblicksgedanken so: „Ich weiß, was ich bin. Ich bin ein Cowboy.“
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