Unter den Ketten

Land des Lichts, wo liegst du. Hier lebt sich’s wie unter einer Decke in einem Bett, das zu klein ist, in einem Zimmer, das zu groß ist, so daß man friert. Jedoch habe ich den schönen Tag nicht vergessen, den letzten der Januare. Und noch immer klingt der Regen nach, und zeitweise faucht der Wind den Boulevard der zerbrochenen Träume entlang und klatscht mir seine nassen Böen ins Gesicht. Wer kann, der kann. Neidlos sich verneigen, dem Wind den Rücken zugewandt. Wir alle sind sehr freundlich und wollen es bleiben. Auf dem Herd rodelt der Eintopf. Die Tastatur klemmt bei den Buchstaben n und b. Ich muß nachbessern hin und wieder. Das Glück ist nicht fort, es sitzt auf meinem Schoß und hat es warm. Februar bringt Licht, bringt Klarheit. Das Land muß sich seelisch wärmen, das wollte ich sagen. In diesen Bahnen des Verkehrs meditiere ich über Zärtlichkeit und darüber, warum sie so sehr fehlt. Dieser rauhe oder verlegene Ton in den Familien, dieses Witzemachen über Gefühle, diese Furcht vor echter Nähe. Als ratterten und rollten noch immer die Panzer durch die Köpfe und Herzen. Dieses Nachschreien des Schreckens und der Schuld in den Körpern.


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