Macht und Vermögen. Anspruch und Wirklichkeit. Daten zu sammeln in eine Richtung heißt Transparenz. Wer sitzt am anderen Ende des Tracking und sortiert und evaluiert die Schritte. Möchten wir das Spiel nicht einmal umdrehen. Die jeweilige Macht bildet sich eine Menge ein auf ihr kleines Vermögen. Dieses gilt als groß, solange die eigentliche Macht, die nicht auf formaler Autorität beruht, nichts oder wenig von sich weiß. Auf solchem Wenig- oder Nichtswissen beruht sämtliche Herrschaft. Die amerikanische Unterscheidung von power und authority (John Trudell) hilft hier weiter. Es wäre gut, an die Quellen des eigenen Vermögens und Wissens zu gelangen, sich nicht ablenken zu lassen von dargebotenen Reizen des Käuflichen. Das Käufliche ist stets das Minderwertige, das Unkäufliche das Kostbare. Niemand kann sich Liebe, Glück, Gesundheit kaufen. Wenngleich es versucht wird. Die negative Herrschaft beruht auf Kontrolle, also auf Angst. Sie darf nichts aus der Hand lassen. Vertrauen ist ihr fremd. Sie ist in diesem Sinne durch und durch politisch. Demnach auch pragmatisch, demnach fast schon käuflich. Was wirkliche Macht ist, kann sie nicht einmal ahnen.
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