Wehen des Windes

Ungläubig stehe ich in der Sonne und lasse den Wind um mich streichen. Wie ein Erlöster lebe ich diesen Tag. Die Wintergalligkeit scheint fort. Wie schwer die Zeit wiegt, weiß ich nun, da sie leicht geworden ist. Der Sinn gewisser Wörter, die Gegenstände bezeichnen, erschließt sich von neuem: Gartenstuhl, Terrasse, meinetwegen auch Rasenmäher. Wo die Lauten sind, weichen die Leisen. Aber das ist ein Gedanke von gestern. Heute denke ich anders: daß der Wind uns die Weite erklärt.


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