Das große Geschenk der Gastfreundschaft

Auf fremder Erde läuft man vorsichtiger, setzt behutsamer die Schritte. Sind da Menschen, grüßt man freundlich, versucht sich darin, deren Sprache zu sprechen – ebenso ungeübt wie schüchtern. Welche Tiere sind zu fürchten, welche Pflanzen giftig? Gibt es Gegenden, die es zu meiden gilt? Neugier und Furcht kämpfen miteinander wie damals als Kind. Folge dem Verbotenen, doch folge ihm nicht zu sehr. Jeder Tag gibt vieles zu lernen. Wie sehr doch die Fremde relativiert. Nicht selten schneidet sie ein und schmerzt. Daß man nicht überall gleichermaßen zuhause sein kann, da es nicht überall gleich ist. Gäbe es nichts zu entdecken, wenig zu vergleichen, hieße das Monotonie.


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