Wir stoßen an

Ich sitze im Innern des Wals und trinke Lebertran. Es rauschen und stöhnen die Organe. Die Decke aus Fleischhaut senkt sich, im Gedärm des Giganten rumort Verdautes. Hier ist ordentlich was los, raunt mein Nachbar. Er hat sich einharpuniert, ich wurde geschluckt. Wie kommen wir hier wieder heraus, frage ich ihn, und möglichst lebendig. Indem wir uns unbeliebt machen, vermutet er.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Wir stoßen an

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert