Zum Thema „jemandem etwas einreden“ – ich sehe Das Ende ist erst der Anfang von Philippe Bouli Lanners aus dem Jahr 2016. Er sagt (und wird zitiert), sein Film „handelt von verlorenen Menschen, gedreht von einem, der an Gott glaubt und dies ausdrücken will“. Ein Roadmovie über zwei Kopfgeldjäger, die sich auf die Suche machen nach einem Handy, das Aufnahmen enthält, die wertvoll sind, gedreht in landschaftlicher Ödnis unter einem grauen Himmel. An Gott zu glauben heißt übersetzt vielleicht, daß es ein Ganzes gibt, in dem wir geborgen sind oder es gern wären, das zu verstehen uns aufgetragen sein mag, sofern wir überhaupt fähig und willens sind, solche Anstrengungen zu unternehmen. Die Antihelden des Films suchen nach einem Platz und ihrer Bestimmung in den endlosen Weiten der ausgeräumten Landschaft. Man kann lange fahren und sonstwo suchen und wird sich doch immer fremder. Gott wird etwas sein, das im Inneren zu suchen ist. Wer das Wort Gott nicht mag, soll nicht zornig sein. Es geht nicht um dieses Wort, weder als Name noch als Begriff, sondern handelt (in unserer Zeit) von einer Chiffre.
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