Es sind Kinder, die mich beruhigen

Daß man uns nicht zur Ruhe kommen läßt, daß man uns dauernd aufstört. Aufgestört hat, Jahr für Jahr, von Kindheit an. Immer war was, immer ist was. Käme ich doch einmal in meinem Leben zur Ruhe und könnte in solcher oder aus solcher Ruhe endlich sagen oder spüren, wer ich bin und was ich will. Warum denn? Darum: Ich spiele, ob ich will oder es ablehne, die Hauptrolle in meinem Leben, und soll zugleich Autor und Regisseur sein. Das ist zuviel verlangt. Um es nicht zu verkomplizieren, haben wir den jeweiligen Tag mit seinen Verrichtungen. Die sind wichtiger als das einstweilig fruchtlose Nachdenken über dies und das. Sie führen weit hinaus aus der Krise des beschränkten Denkens. Ich wende mich gern den Dingen zu. Trotz der Beunruhigung, die von ihnen ausgehen kann, beruhigen sie mich. Erwachsene Menschen beruhigen mich selten, eigentlich nie.


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