Wir sind hier ganz gut im Haben oder Besitzenwollen, doch nahezu unausgebildet in der Kunst des Lassens und in der Tugend des Verzichts. Stets und immer noch mehr – Gegenstände und Menschen, Geld und Kontrolle. Die anderen sollen unseren Wünschen entsprechen, fast möchten wir über sie verfügen – über ihre Zeit, ihre Gefühle, sogar ihre Gedanken. Das ist Mist, das dürfen wir lassen. Es fehlt wohl auch ein solides und belastbares Verhältnis zur Freiheit des anderen, demnach auch zur eigenen. Freiheit – was fängt man damit eigentlich an? Wir brauchen besseres Wissen.
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