Mittendrin in Leben und Verzweiflung und Hoffnung denke ich zuweilen, ich sollte den Job hier schmeißen, mich nicht länger mit Texteinträgen belasten, mich vielmehr zu stillerem Denken und Schreiben zurückziehen, um dann vielleicht nach zwei, drei oder vier Jahren ein Buch zu publizieren, das alles enthält, was ich zu sagen wünsche oder tatsächlich weiß. Doch dann schaue ich auf mein für jedermann und gratis geöffnetes Café, und mich überkommt ein Gefühl wie Mitleid. Nein, ich werde es nicht im Stich lassen, ich werde es täglich weiter besuchen und, wenn möglich, täglich neue Textbilder an die Wand hängen. Es geht immer weiter, und niemand kann wissen, wann es endet, wie es endet, wo ich lande, wer ich sein werde in drei oder acht Jahren. Texte und Tage verändern sich und mich. Es geht weiter. Die Öffnungszeiten sind bekannt. Jederzeit.
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