Auch die Träume

Der Wind wird in Kinderbüchern dargestellt als eine pausbäckige, freundliche blickende Person, meist reduziert auf einen rundlichen Kopf, die kräftig pustet. Schon fallen die Blätter vom Baum und die Drachen können steigen. Den Windhauch, der jetzt, es ist Nacht, zu vernehmen ist, würde ich als ein Flüstern bezeichnen, ein Seufzen vielleicht. Als ginge es um Zärtlichkeit und leises Liebkosen, als gäbe es süße Geheimnisse zu teilen. Nach all den Anstrengungen und Verrenkungen nun endlich die Entlastung. Schlafe sanft und schlafe leicht, mein Kind.


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