Die Tage und Nächte sind so reich, daß es niemals gelingen kann, solchen Reichtum zu sagen oder zu zeigen. Seit Jahren beschäftigen mich die Außen-innen-Relationen. Wir alle bestehen aus solchen Prozessen der Übergänge und des Tauschs. Wir korrespondieren. Das Eine wird gegeben, das Andere erhalten. Vermeintlich dreht sich beides um dieselbe Sache. Es ist Nacht und tropft vorm Fenster. Ich lasse es geschlossen, sollte es vielleicht öffnen. Fragestellungen und Entscheidungen. Der neutrale Rechner atmet leise. Ein Gerätegeräusch, kein menschliches. Ich mag auch nicht, wenn Maschinen oder Geräte zu mir sprechen. Das ist den Menschen vorbehalten, denen, die nicht so tun als ob. Wie halte ich es also mit dem Fortschritt. Da er technisch ist, wird er mich hinter sich herschleifen. Wäre er menschlich in einem fast schon altmodischen Sinn, würde ich ihn aufspüren und helfen, daß er ein paar Meter vorankommt.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.