Grau, naß und düster beginnt der Februar. Er, der eigentlich das Licht bringt an hellen, kalten Tagen. Ich lief durch die Straßen wie ein Verurteilter. Es war anders schlimm als noch vor zwei Jahren – ich hätte ja einkehren können und zu den Menschen gedurft, aber ich mochte nicht. Verwechsle deinen Zustand nicht mit dem des Landes, ermutigte ich mich. Immerhin traf ich eine Nachbarin von vor langer Zeit, als wir hier hausten wie die Heiligen der letzten Tage, niemand ein Geld hatte und das Glück in den Sternen stand oder auf dem Gehsteig lag. (Es gibt auch eine Kirche, die sich Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage nennt. Das ist deren Sache.) Wir alle sind älter geworden, einige sogar ruhiger. Mit mir will die Ruhe derzeit nichts zu tun habe, dabei wünsche ich sie mir. Andererseits schätze ich die Aufwallungen des Temperaments. Aber diese Traurigkeit heute – die war schon was. Vielleicht geht es anderen ähnlich. Manchmal frage ich herum, um zu hören, ob dem so ist. Wieder eine dieser Strömungen, die uns umfaßt und verwirbelt. Tief greifen die Geschehnisse in jeden einzelnen, wir teilen die Problematik.
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