Knochenmatsch

In einem Alptraum letzter Nächte war es mir auferlegt, einem Ahnungslosen zu erläutern, was Krieg bedeutet: anschaulich und einfühlsam. Sag mir mehr, forderte der Ahnungslose, als ich bereits begonnen hatte. Sag mir auch, woher du weißt, was du zu wissen vorgibst. Sein Gesicht befand sich dicht vor mir. Etwas Höhnisches lag in seinen Worten. Als wäre es verächtlich, des Krieges Bilder zu zeigen, indem man sie sagt. Du weißt nichts, triumphierte er endlich. Du weißt genauso wenig wie ich. Alles, was du mir bietest, ist erdacht, ausgemalt, erfunden. Nur wer im Krieg war, weiß, was im Krieg geschieht. Darum, so schloß er, ziehen wir doch in den Krieg. Das verstehst du doch, nicht wahr.


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