Nach Freud nun Kafka. Die Serien sind dem Leben nachgereicht. Erst leben wir, dann werden wir verfilmt. Bedingung ist, daß wir es zu Berühmtheit bringen. Während ich Kafka beim Leben zusehe, drücke ich ihm den Daumen. Möge er sich nicht verfälschen lassen, möge er bei sich bleiben und ein klein wenig, aber ausreichend genug in Erinnerung behalten, daß es nicht die vorrangige Aufgabe eines Menschen ist, anderen zu Gefallen zu sein, selbst wenn sogar die Liebe sich solcherart verwechselt. Wen liebst du mehr: dein Schreiben oder mich … Eine solche Frage serviert zu bekommen ähnelt einem Todesurteil.
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