Das Rettende auch

An meiner Erziehung sind alle gescheitert. Die Unvernunft treibt sonstwohin. Ich erwarte neue Ziele, also fremde Häfen, also Orte, also Menschen, also Ideen, also Leben. Licht und Himmel, Mond und Nacht, Katzen und Eulen. Wie hübsch gleichgültig mich die sogenannten Probleme lassen, die ich vor einer Woche oder drei Monaten noch als schwerwichtig nahm. Nach der Krise ist vor der Krise, bemerkte jemand halbwegs treffend. Meine Ideen für das Ganze gehen dahin, daß etwas ganz und gar Unerwartetes geschieht, das mit einem Schwung die Verhältnisse dahin ändert, daß anschließend niemand mehr verstehen kann, was wir bis dahin gedacht und getan haben. Es wird besser, nicht schlechter. Mit allen uns bekannten Parteien hat das nichts zu tun, sie stehen abseits und sehen ebenfalls zu, staunen sich was zurecht. Ich weiß schon, daß es auch schlimm kommen kann. Aber ich glaube es nicht. Das läge zu sehr in bekannter Logik.


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