Musikalisches Schreiben

Es gefällt mir recht gut, wenn ich nicht weiß, welcher Tag ist. Das ergibt ein Vorgefühl von Zeitlosigkeit hinsichtlich der Einteilungen und Vereinbarungen. Ich atme uneingeteilt durch und atme weit, wie mir scheint. Die Obstruktionen sind abgefallen, ich gerate fallbeiltief in die Gegenwart, und sie ist eine Angelegenheit, über die viel gesprochen wird. Wäre sie frei, erköre ich mich selbst als ihr wichtigster Liebhaber, wissend, daß sie nicht erwidern kann, was an Liebe auf sie fällt. Die verwirrende Zeit verschiebt die Maßstäbe hin und her, das ist ihr Hauptverfahren. Mir kommt das vor wie ein Sieb, durch das man fällt oder nicht. Sicherlich ist es dienlich dem großen Plan, nur daß es einen solchen ja gar nicht geben kann.


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