Der Antiquar starrte mich an, als sei ich eine Erscheinung. Dabei wollte ich lediglich ein Buch erstehen, das auf dem Büchertisch vor seinem Geschäft lag. (Über das Buch möchte ich noch sprechen.) Hin und wieder werde ich derart angestarrt, als wüßten oder sähen die, die so starren, mehr als ich. (Natürlich sehen sie mehr als ich, ich kann mich selbst nicht beobachten, während ich lebe oder es versuche. Ich bin in mir drin und sehe von dort hinaus durch die Augen.) Soll mich das beruhigen oder beunruhigen. Sie schauen ja nicht besorgt oder entsetzt, sie starren bloß. Nein, sie starren nicht, das ist das falsche Wort. Sie schauen eindringlich oder fragend, vielleicht auch saugend, jedenfalls so, als wollten sie etwas wissen, trauten sich aber nicht zu fragen.
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