Trennungsstriche

Der Sohn ist siebzehn, der Vater kommt vom Joggen heim. Kurzer Wortwechsel im Eingangsflur. Der Sohn hat eine Verabredung, der Vater möchte wissen, wann er zurückkommt. Der Sohn zuckt mit den Schultern, keine Ahnung. Gut, sagt der Vater, ich werde bis dahin wach bleiben.

Wie gut, daß ich keinen Vater hatte, der joggen ging. Wie gut, daß niemand eigens aufblieb, nur weil ich unterwegs war. Wie gut, daß mein Vater sich nicht an mich herankumpelte. Wie überaus erfreulich, daß er niemals wußte, in wen ich verliebt war oder hätte sein mögen.


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